frontierCities 2 MAG

Logo_final In der industriellen Intralogistik ist die Optimierung von Prozessen bei der Kommissionierung ein wesentlicher Faktor für die Effizienz von Unternehmen. Anhand der Pickaufträge erstellen „Picker“ häufig von Hand das Warensortiment für die Produktion. Diese Arbeit kann unbemerkte Probleme wie Zeitverschwendung, erhöhte körperliche Belastung für Mitarbeiter und erhöhte Kosten beinhalten. Daher ist es wichtig, durch Prozessoptimierung effiziente Arbeitsweisen zu schaffen.

Bislang sind die hierfür üblichen Ansätze das manuelles Ermitteln von Leistungsdaten und das Auswerten bereits vorhandener Prozessdaten, z.B. durch Scanvorgänge an den Waren und Warenträgern. Diese Methoden sind für gewöhnlich zeitaufwendig, ungenau und schlecht automatisierbar.

Die Lösung von Telocate, die FI-ASSIST Analytics-Plattform, schafft die Möglichkeit zur automatisierten Prozess-Überwachung und -Auswertung. Sie bietet auf diese Weise folgende Vorteile für Ihren intralogistischen Kommissionier-Prozess:

  • Durchgängige Verfolgung der Abläufe, auch zwischen den Picks
  • Aufsplitten des Sequenzablaufs in Tätigkeiten (wie z.B. Picken, Gehen, Ablegen, Entsorgung, Standzeiten)
  • Schaffung einer Basis für MTM-Modellierung (Methods-Time Measurement)
  • Analyse der Entwicklung über Zeiträume, z. B. Vergleich zwischen Wochentagen und Schichten, Lernkurve neuer Mitarbeiter, Auswirkung von Reorganisation

Die Datenaufzeichnung erfolgt durch die neuartige von Telocate entwickelte FI-ASSIST-Technologie. Das Telocate Wave-Tag sendet unhörbare, ungefährliche Ultraschallimpulse, die durch spezielle akustische Empfänger im Gebäude aufgezeichnet werden. Telocate Wave wird an der Person befestigt, z.B. an einem Headset oder der Kleidung. Mit dem System kann eine Genauigkeit der Ortung von 20 cm erreicht werden. Das folgende Bild einer Heatmap von aufgezeichnetem Datenmaterial schafft einen Eindruck der erreichbaren Präzision und Datenverfügbarkeit:

Telocate Heatmap

Das frontierCities 2 MAG-Projekt FI-ASSIST verwendet FIWARE Generic Enablers (GE), die die Systemarchitektur auf eine solide Basis setzen und den Entwicklungsprozess beschleunigen. Die Beschleunigung ergibt sich aus der Möglichkeit, vorhandene FIWARE APIs wiederzuverwenden und reduziert dadurch den Zeitaufwand zum Testen selbst entwickelter APIs, da für GEs bereits Referenzimplementierungen (GEris) zur Verfügung stehen, die in praktischen Studien getestet wurden.

  • Projektname: FI-ASSIST (grant agreement no. 732947,  under  the sub-grant agreement no. 006)
  • Projektdauer: 01. September 2017 – 30. April 2018
  • Horizon 2020-Programm: frontierCities 2 MAG

 

eu_logo The project leading to this application has received funding from the European Union’s Horizon 2020 Research and innovation programme under Grant Agreement No. 732947-Sub-Grant Agreement No. 006.